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Wie soll man einem Brand im Freien vorbeugen (10)

Wissen Sie, wie man das Feuer im Freien gefahrlos anzündet und warum man nicht das Gras abbrennen soll? Feuerwehr des Südmährischen Kreises in Zusammenarbeit mit der Polizei der Tschechischen Republik - Stadtdirektion Brünn und mit der Diezösen Caritas Brünn beraten Sie, wie man in diesen Situationen richtig vorgeht.

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Hauptursachen des Feuers im Freien

Wenn es zum Brand im Freien kommt, hat es meistens folgende Ursachen:

  • Natur - es handelt sich am häufigsten um Blitze. Weiter kann es sich auch um Absturz von brennenden kosmischen Objekten, Gasexplosionen oder Vulkantätigkeit handeln.
  • Mensch - in diesem Fall handelt es sich meistens um absichtliche Anzündung, Achtlosigkeit beim Umgang mit Feuer, beim Rauchen, oder bei der Anwendung der Technik.

Das ungefährliche Feueranzünden im Freien

Sommer, Urlaub und Ferien können sich die meisten von uns ohne Lagerfeuer und Grillen überhaupt nicht vorstellen. Aber auch bei diesen angenehmen Tätigkeiten sollen wir nicht vergessen, dass Feuer ein gefährliches Element ist und ganz schnell auβer Kontrolle geraten, das Leben bedrohen und groβe Eigentumsschäden verursachen kann.

Für ungefährliches Feueranzünden im Freien empfehlen wir Ihnen folgende Ratschläge:

  • ein geeigneter Platz für Feuerstelle sollte mindestens 50m vom Waldrand entfernt sein und in genügendem Abstand von Gebäuden und allen brennbaren Sachen (Strohhaufen, trockene Blätter, Wurzeln der Bäume, Äste, usw.). Merken Sie sich, im Wald darf man Feuer nur auf bestimmten Plätzen anzünden und Rauchen ist hier laut Gesetz ganz verboten. (Bei Durchbrechung dieses Verbots können die Schuldner eine Strafe bis 15 000 kč bekommen, wenn es zum Brand kommt und es sich nicht um die Straftat handelt, kann die Strafe bis 25 000 kč sein.
  • Beim Feueranzünden im Freien trennen Sie die Feuerstelle von der Umgebung - benutzen Sie dazu z.B. Steine, Sand, Lehm usw. Beim gröβeren Feuer ist geeignet, die Feuerstelle von der Umgebung mit einem bis 1m breiten Streifen zu trennen. Ausführlichere Informationen über ungefährliches Feueranzünden können Sie im Kapitel über Überleben in der Natur lesen.
  • Zur Anzündung und Feuerführung benutzen Sie auf keinen Fall hoch brennbare Stoffe wie z.B. Benzin, Erdöl oder Spiritus. Das Feuer gerät dann sehr schnell außer Kontrolle und kann auch schwere Brandwunden verursachen. Laut Gesetz über Atmosphärenschutz darf man unter Strafandrohung nicht in offenen Feuerstellen keine chemischen Stoffe verbrennen (z.B. Plaste, Autoreifen...).
  • Das Feuer lassen Sie keinen Augenblick ohne Aufsicht. Bereiten Sie sich im voraus genug Wasser (bzw. Sand, Lehm), für den Fall, dass Feuer auβer Kontrolle gerät. Am besten ist es, die Feuerstelle in der Nähe von Wasserfläche zu situieren.
  • Die Kinder sollten sich an der Feuerstelle nicht ohne Aufsicht der erwachsenen Person aufhalten.
  • Die Stelle verlassen Sie nur dann, wenn das Feuer ganz ausgelöscht ist - am besten ist es, die Feuerstelle gut mit Wasser zu begieβen, bzw. mit Erde zu verschütten. Beim Weggehen darf die Feuerstelle nicht dampfen und Asche und Erde darunter müssen kalt sein. Merken sie sich - auch in scheinbar ausgelöschter Feuerstelle können glühende Kohlen sein und der Wind kann sie wieder entzünden und in die Umgebung verbreiten.
  • Beim starken Wind und in der Zeit der extremen Dürre sollten wir in der Natur das Feuer überhaupt nicht anzünden.
  • In der Zeit der gröβeren Gefahr des Brandes kann der Hauptmann des Kreises das Feueranzünden ganz verbieten.

Wenn es zur Ausbreitung des Feuers neben die Feuerstelle kommt, überlegen Sie sich, ob Sie die Situation mit eigenen Kräften schaffen. Zum Löschen des Feuers können Sie Wasser, eine Schaufel, Sand oder Erde benutzen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, laufen Sie vom Feuer weg und rufen Sie sofort Feuerwehr Nummer 112.

Wenn Ihre Kleidung brennt und Sie nicht genug Wasser zum Löschen haben, laufen Sie nicht - damit würden Sie nur das Brennen unterstützen. Legen Sie sich sofort auf den Boden und schützen Sie sich das Gesicht. Rollen Sie sich, solange die Flammen nicht erlöschen, damit verhinert man den Sauerstoffzufuhr.

Wenn eine Decke oder eine andere Textilie verfügbar ist (es darf kein Kunsstoff sein ), benutzen Sie sie zum Löschen der Kleidung.

Wie man erste Hilfe bei Brandwunden leistet, finden Sie auf unserer Webseite im Teil über die erste Hillfe.

Abbrennen vom Gras

Im Frühling verbrennen manche Kleingärtner das Gras, anstatt dass sie es auf ökologische Weise zusammenrechen und kompostieren würden. Dieses Verhalten ist nicht nur gefährlich, sondern es beschädigt auch Fauna und Flora und verschmutzt die Luft. Aus diesem Grund ist das Abbrennen vom Gras in mehreren Gesetzen verboten. Es handelt sich um das Brandschutzgesetz, Naturschutzgesetz und Luftschutzgesetz.

Für Verletzung des Gesetzes droht dem Schuldigen bis 25 000 kč hohe Strafe. Das Verbot des Verbrennens vom Gras ist auch in den Bekanntmachungen einiger Gemeinden festgelegt.

Die meisten Menschen unterschätzen sehr die Gefahr, die beim Verbrennen droht. Sie glauben, dass sie das Feuer unter Kontrolle haben und dass nichts passieren kann. Viele Leute sind jedoch dabei gestorben oder wurden  schwer verletzt. Hier droht eine groβe Gefahr , dass es zum schnellen und unkontrollierbaren Ausbreiten des Brandes kommt. Das Feuer kann sich unter bestimmten Bedingungen so schnell ausbreiten, dass man oft keine Möglichkeit hat, auf diese Situation adäquat zu reagieren.

Auβer Brandgefahr müssen wir auch in Betracht ziehen, wie sehr wir auf diese Weise des Frühjahrsputzes die Natur zerstören. Groβe Hitze, die beim Brennen des Grases entsteht (bis 800°C) kann fast alle Entwicklungsstadien des Insekts verderben und den Tod oder Verbrennung der kleinen Tiere (z.B. Igel) verursachen, Rauchabgase bedrohen auch die Tiere, die auf den Bäumen und Streuchern leben.

Negativer Einfluss des Verbrennens vom Gras betrifft auch die Pflanzen und Bodenmikroorganismen ( Reduktion der Artenvielfalt der Pflanzen ). Einige Kleingärtner glauben, dass Asche, die so entsteht, ein gutes Düngemittel ist. Die Asche ist jedoch sehr oft vom Wind verblasen oder vom Regen gespült, so dass wichtige Nahrungsmittel in den Boden sowieso nicht geraten. In jeder Hinsicht ist es besser, das alte Gras liegen zu lassen, es zerfällt und die  Nahrungsmittel bereichern dann die Erde mit wichtigen organischen Stoffen. Damit der Rasen gut aussieht, ist es am besten, das Gras zusammenzurechen und zu kompostieren.

Abbrennen vom Pflanzenmüll

Viele Menschen verbrennen in ihren Gärten auch Pflanzenmüll. Dieses Verhalten ist zwar nicht laut Gesetz verboten, aber man sollte sich im Gemeindeamt informieren, wann das Abbrennen laut Bekanntmachung erlaubt ist.

Die Pflicht, das Abbrennen vom Müll zu melden, haben laut Gesetz Nr. 133/1985 Slg., nur Einzelunternehmer und juristische Personen. Die Bürger haben diese Pflicht nicht, wenn es jedoch zu häufigerem Verbrennen oder zum Verbrennen auβerhalb des Wohnbereichs kommt, ist es besser, diese Tätigkeit auf Telefonnummer 112 zu melden. Es ist auch gut, das Handy und einfache Löschmittel ( Schaufel, Eimer mit Wasser, usw. ) mitzuhaben. Im Südmährischen Kreis können Sie auch das Verbrennen des Strauchholzes mit Hilfe des Internetformulars auf der Webseite www.firebrno.cz/paleni-klesti melden.

 

 

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