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Was soll man machen, wenn die Sirenen heulen? (7)

Die Sirenen sind ein Mittel zur Warnung der Bevölkerung bei drohender Gefahr. Jeder Bewohner sollte wissen, welche Typen der Signale vorkommen, was welches Signal bedeutet und hauptsächlich - wie man sich im Bedrohungsfall benehmen soll. Feuerwehr des Südmährischen Kreises in Zusammenarbeit mit der Polizei der Tschechischen Republik - Stadtdirektion Brünn und mit der Diezösen Caritas Brünn bieten Ihnen einige Grundinformationen davon, wie man einzelne Typen von Sirenensignale unterscheiden kann und wie man sich beim Auslösen des Warnungssignals benehmen soll.

Was soll man machen wenn die Sirenen heulen.pdf Was soll man machen wenn die Sirenen heulen.pdf (94,29 KB)

 

Wie funktioniert das Warnungssystem und wozu dient es?

In der Tschechischen Rebublik gibt es das Warungssystem, das fast 100% aller dauernd besiedelten Gebieten unseres Landes bedeckt. Das System bilden vor allem Sirenen, aber auch Gemeinderundfunk. Einige Sirenen (die elektronischen) „können sprechen", d.h. nach dem Anklingen des Signals ist die Not-Information automatisch mitegeteilt. In ähnlicher Weise gilt es auch für den Gemeinderundfunk (hat Funktion des lokalen Informationssystems) Die meisten Sirenen sind jedoch des älteren Typs (Rotationssirenen), sie „heulen" nur und dehalb ist es wichtig, die einzelnen Typen der Signale zu unterscheiden.

Das ganze System dient zur sofortigen Warnung der Bevölkerung und zwar bei solcher Gefährdung, wenn sofortige Deckung oder eine Evakuation nötig ist. In der Tschechischen Republik gilt seit dem Jahr 2001 nur ein Warnungssignal „Allgemeine Warnung", das Ihnen mitteilt, dass „etwas los ist" und dann sollten Sie  schnell einen sicheren Platz aussuchen und weitere Informationen feststellen.

Welche Typen der Signale können Sie hören

Allgemeine Warnung - dieses Signal signalisiert drohende Gefahr und kann jederzeit während des Tages oder in der Nacht  erscheinen. Dieses Signal ist  ein an- und abschwellender Heulton für 140 Sekunden, der dreimal nacheinander in cca. 3-Minuten-Intervalen gesendet werden kann. Bei den „sprechenden" Sirenen folgt die Information von dem Typ der  Bedrohung, z.B. Hochwassergefahr. In jedem Fall wird diese Information anschlieβend auch im Gemeinderundfunk, im Fernsehen oder im Radio gesendet oder von Feuerwehr- bzw. Polizeiwagen meldet.

Sirenenprobe - dieses Signal hören Sie am häufigsten, und zwar jeden ersten Mittwoch im Monat um 12.00 Uhr. Dabei wird die Betriebsfähigkeit des einheitlichen Warnungssystems überprüft. Wenn Sie zu dieser Zeit in Ihrem Wohnort keine Sirene hören, melden Sie es am Gemeindeamt oder bei der Feuerwehr. Das Signal „Sireneprobe" ist ein ununterbrochener Sirenenton, der 140 Sekunden dauert. Manchmal ist die Probe auch mit der Information  „Sirenenprobe" ergänzt. Die Sirenenprobe ist also kein Warnungssignal!

Feueralarm - dieses Signal dient nur dazu, die Feuerwehr zum Einsatz herbeizurufen. Der Feueralarm ist einmal unterbrochener Ton für die Zeit 60 Sekunden, die elektronische Sirene imitiert den Klang der Trompete „FEUER"! Der Feueralarm ist auch kein Warnungssignal!  Bei disem Signal empfehlen wir Ihnen nur festzustellen, ob der Brand nicht direkt in Ihrer Umgebung vorkommt und wenn Sie nicht bedroht sind, beruhigen Sie sich und unternehmen Sie nichts, (nur falls Sie von Rettungskräften aufgefordert werden).

Wie wirklich diese Signale lauten, können Sie auf unseren Webseiten hören: Einheitliches Warnsystem (Im MP3 Format).

Wie soll man sich beim Warnungssignal „Allgemeine Warnung benehmen"

Eine Deckung aussuchen

Wenn Sie das Warnungssignal "Allgemeine Warnung" hören, dann suchen Sie sofort im nächsten Gebäude einen Schutzraum (auch wenn Sie im Auto fahren, steigen Sie aus und suchen Sie einen Schutzraum). Das Gebäude, wo Sie sich verstecken, sollte verschlieβbare Räume haben. Bevorzugen Sie die Räume in der Mitte des Gebäudes, ohne Fenster, gehen Sie nicht in die Kellerräume. Manche chemische Stoffe sind schwerer als Luft und die Räume unter der Oberfläche könnten lebensgefährlich sein. Falls Sie sich im unbekannten Milieu befinden, bitten Sie jemanden um Hilfe und um Eintritt ins Gebäude. Und Im Gegenteil - helfen Sie den anderen einen Schutzraum zu finden.

Achtung! In manchen Fällen verbergen Sie sich nicht in den Gebäuden! Bei Hochwassergefahr finden Sie eine erhabene Stelle (z.B. Hügel). Im Freiland bleiben Sie auch bei einem augedehnten Brand, beim Grundbruch, beim Erdbeben usw.

Der Schutzraum

Der Raum, wo Sie sich verstecken, muss möglichst gut von der Umgebung isoliert werden. Das ist wichtig besonders bei Ausströmen der chemischen oder radioaktiven Stoffe. Machen Sie die Türen und die Fenster zu. Schalten Sie die Klimaanlage aus, dichten Sie Entlüftunglöcher und Fensterrahmen ab. Vergessen Sie nicht auch den Türschlitz abzudichten. Verwenden Sie dazu das Isolierband oder z.B. eine Decke. Wenn Sie keine andere Möglichkeit haben, benutzen Sie zum Abdichten Ihre Kleidung. Wie man richtig bei der Sicherung des improvisierten Schutzraumes vorgeht, finden Sie auf der unten aufgeführten Webseite.

Sich die Informationen verschaffen

Stellen Sie möglichst bald fest, welche Gefahr Ihnen droht. Auf keinen Fall telefonieren Sie überflüssig die Notruflinien. Im Krisenfall grösseren Umfangs erfahren Sie alle wichtigen Informationen aus dem Fernsehen und aus dem Radio - vor allem ČT 1 a ČRo 1-Radiožurnál, aus dem Lokalrundfunk oder von der Rettungsdienst. Wenn Sie keinen Fernseher oder kein Radio gaben, wird jemand sicher einen Discman, MP3 Player oder Handy mit FM Radio haben. Weiter folgen Sie die Instruktionen aus dem Fernsehen und aus dem Radio oder von dem Rettungsdienst.

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